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Fragen und Antworten

Marianne und Wilfried Marquardt

21465 Reinbek, Hermann-Körner-Strasse 15,  Tel.: 040 / 722 18 98

E-Mail: Reinbeker@Hobbymosterei.de


Kellereiartikel für private Verbraucher





Inhalt dieser Seite

  1. Umgang mit der Packpresse (05.05.2005)
  2. Ganze Äpfel pressen (10.05.2006)
  3. Steuerung der Hydraulikpumpe für Packpresse (18.05.2010)
  4. Füllvolumen für Apfelmaische (10.08.2011)
  5. Packpresse für Student (21.09.2012)
  6. Presseinlagen bei der Packpresse (28.02.2013)
  7. Breite einer Bandpresse (17.01.2014)
  8. Packpresse: Pressen mit Pressbleche (03.03.2015)
  9. Gewebeeinlagen bei einer Packpresse (13.10.2015)
  10. Preisbeurteilung für gebrauchte Maschinen und Geräte (17.12.2016)




Umgang mit der Packpresse


Frage

Ich habe die Möglichkeit, eine gebrauchte Packpresse “100 P1” günstig zu erwerben. Können Sie die Presse empfehlen oder mir sagen, auf was ich achten sollte?


Antwort von Wilfried Marquardt am 05.05. 2005
Das Angebot sollten Sie annehmen. Wir hatten die gleiche Packpresse, jedoch mit Doppelschiebebiet (100 P2). Mit der Packpresse können Sie sogar die Kirschkerne knacken, so stark ist der Druck. Auf jeden Fall sollten Sie die Holzroste gegen 2 mm Edelstahlbleche oder 5 mm Alubleche tauschen. Ansonsten wird der Kirschtrester oder Maischen aus vollreifen Äpfeln bei Holzrosten in das Tuch gepresst. Der Trester lässt sich dann nur schwer mit einem Kunststoffspachtel entfernen.


Anbei 2 Fotos von der Packpresse mit Pressblechen und der “Tresterscheibe aus Apfelmaische”. Auf dem Foto mit der Tresterscheibe ist auch das sauber abgezogene Presstuch zu erkennen. Diese saubere und schnelle Tresterentnahme ist nur bei der Verwendung von Pressblechen möglich. Bei den Holzrosten wird die Maische im Hohlraum der Latten in das Tuch gepresst und verhakelt sich dort wie ein Klettenverschluss. Entsprechend zeitaufwändig ist die Trennung des Tresters vom Tuch und die Endreinigung der Presstücher nach Arbeitsende.

Das Arbeiten mit der Packpresse bedarf einer längeren Einarbeitungszeit und Aufmerksamkeit. Pressen Sie nicht zu schnell, sonst wird der Pressstapel schief und der Saft spritzt durch die Gegend. Fahren Sie also den Pressstapel nicht in einem Zug hoch. Unterbrechen Sie mehrfach, so dass der Saft ablaufen kann und sich nicht in den Lagen staut.

Geben Sie also nicht gleich auf. Ich habe 3 Jahre gebraucht, um mich mit dem System anzufreunden. Nachdem ich alle Varianten der Obstverarbeitung mit der Packpresse im Griff hatte, gab ich sie ab. Der körperliche Kraftaufwand und die aufwändige Raumreinigung wurde mir zu viel.


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Ganze Äpfel pressen


Frage
Muss man das Obst bei der Hydraulikpresse vorher auch zerkleinern, oder kann man die Äpfel (teilweise sehr hart) unzerkleinert pressen? Oder hat es nur was mit der Saftausbeute zu tun?


Antwort von Wilfried Marquardt am 10.05.2006
Wenn Sie ganze und zudem noch harte Äpfel pressen, wird gerade mal der Pressbeutel benetzt. Das funktioniert also nicht. Sinn des Pressens ist eine hohe Saftausbeute zu bekommen. Wenn das Obst nur grob zerkleinert wird, liegt die Saftmenge unter 50 % zum eingesetzten Obst.

Weitere Hinweise finden Sie auf unserer Homepage auf den Seiten „Obstpressen“ und „Pressentest“.



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Steuerung der Hydraulikpumpe für Packpresse


Frage
Ich habe eine alte Bucher Packpresse (Rostengröße 80 cm) die insgesamt gut funktioniert. Allerdings kann ich den Druckaufbau beim Pressen nur mit ein oder aus, also nicht stufenlos steuern. Gerade der stufenlose Druckaufbau dürfte die Ausbeute erhöhen und vor allem das abfließen des Mostes erleichtern und den Trubanteil minimieren. So meine Vorstellung. Können Sie mir sagen wie man so etwas nachrüsten kann bzw. wer so etwas macht?


Antwort von Wilfried Marquardt am 18.05.2010
ob es für die Steuerung der Hydraulikpumpe Nachrüstmöglichkeiten gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Dies können Sie aber bei einer Firma für Hydraulikanlagen in Ihrem Umfeld erfragen.

 

Bei modernen Hydraulikpumpen kann der Enddruck an einer Stellschraube stufenlos geregelt werden.

Generell ist die Steuerung im kompakten Anlagenteil der Hydraulikpumpe integriert. Es ist nur die vorhandene Pumpe gegen eine moderne Hydraulikpumpe zu tauschen. Diese fällt natürlich etwas größer aus, als bei Ihrem vorhandenen Modell. Mit der regelbaren Pumpe kann der Druck stufenlos über eine Stellschraube von Hand eingestellt werden. Der Motor schaltet bei dem jeweils voreingestellten Druck ab, wenn dieser im Pressvorgang erreicht ist. Nach etwa 8 bar Druckdifferenz (infolge Saftablauf) startet der Motor wieder und der Pressvorgang wird automatisch fortgesetzt. Bei etwa 100 bar Leitungsdruck ist der Hauptsaft abgeflossen und die Pumpe kann dann auf Enddruck gestellt werden.

Als ersten Schritt schlage ich Ihnen vor, Kontakt mit dem Pressenhersteller aufzunehmen. Wenn Firma Bucher nicht liefern kann oder der Preis Ihnen utopisch vorkommt, wenden Sie sich an eine Hydraulikfirma. Achten Sie dann aber darauf, dass der für Ihre Presse maximale zulässige Druck nicht überschritten wird. Also keine überdimensionierte Pumpe mit höherem Enddruck einsetzen.

Auf jeden Fall ist die Umrüstung technisch möglich und auch sinnvoll.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens.


 

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Füllvolumen für Apfelmaische

Frage
Im Rahmen einer Abschlussarbeit möchte ich eine hydraulisch betriebene Korbpresse nachbauen. Ich konnte von Ihren Untersuchungen bisher sehr profitieren, komme aber mit Ihrer Berechnung von Korbgröße und Apfelmenge nicht zurecht.
Zitat:
“Rechengrößen (Mittelwerte aus eigenen Erhebungen)
100 Kg Äpfel =115 Liter Maische, Faktor 0,87
Presskorb mit 100 Liter Volumen ohne Einlagen nimmt 135 Liter Maische auf, Faktor 1,35”
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Also: 115 Liter Maische aus 100kg Äpfel -> Maische leichter als Wasser?
und warum passen 135 Liter Maische in einen Korb mit 100 Litern Inhalt?


Antwort von Wilfried Marquardt am 10. August 2011
Zur Wichte der Äpfel können Sie auch eigene Beobachtungen anstellen. Es gibt Apfelsorten, die zu zweidrittel im Wasser eintauchen und andere Sorten, die fast ganz eintauchen. Alle Sorten haben jedoch die gemeinsame Maische-Eigenschaft, dass sie im aufgebrochenen Zustand (Maische) ein größeres Volumen einnehmen, als in der geschlossenen Frucht. Daraus ergibt sich die geringere Wichte von Maische oder mehr Volumen bei gleichem Gewicht.
Fazit: Wenn also schon der Apfel etwas leichter als Wasser ist, dann ist die aus dem Apfel erstellte Maische noch leichter.

Ihre zweite Frage ist noch kürzer zu beantworten:
Die größere Füllmenge kommt zustande, weil während des Maische Einfüllens in den Presskorb schon Saft abläuft und somit Füllvolumen frei gegeben wird.

Erläuterung:
Ein Presskorb mit 100 Liter Inhalt nimmt 135 Liter Apfelmaische auf. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um eine Spindelkorbpresse oder um eine Hydropresse handelt. Die Menge an Maische im Presskorb kann rechnerisch weder aus dem Obstgewicht noch aus dem Maischevolumen des Maischesammlers abgeleitet werden. Die größere Füllmenge kommt zustande, weil während des Maische Einfüllens in den Presskorb schon Saft abläuft und somit Füllvolumen frei gegeben wird. Wird die Maische von einem normal gefüllten Presskorb mit flacher Hand nach unten gedrückt, läuft Saft ab und es entsteht Freiraum für weitere Maische. Dann passt natürlich noch mehr Maische in den Presskorb, als die rechenbare Standardmenge von 135 Liter pro 100 Liter Korbgröße.


Nachfolgend weitere Rechengrößen aus eigenen Erhebungen:



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Packpresse für Student


Frage
Ich hoffe Sie können etwas Zeit finden, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Da ich selber noch studiere und an der "Berufskrankheit" eines jeden Studenten leide (wenig Geld), ich aber dennoch meinen Apfelsaft und Most selber herstellen möchte, habe ich mich dazu entschlossen eine handhydraulische Packpresse, alternativ eine handhydraulische Korbpresse, zu bauen. Ich dachte an ca. 100 Liter Saft pro Jahr. Es geht mir nicht um besonders schnelles Arbeiten (da es sich tendenziell um kleine Mengen handelt), auch die Saftpresse kann von mir aus nur eine mittlere Saftausbeute haben, wichtig ist mir jedoch eine solide Maschine, die mehrere Jahre gut funktioniert.


Meine eigentlichen Fragen:

1) Wird bei einer Packpresse zwischen die Roste nur die Maische in einem Pressbeutel, ohne seitliche Begrenzung gefüllt? In meiner Vorstellung würde es den Beutel flachdrücken und über die Rosteinlagen hinauspressen, die Maische zu den Seiten herausgedrückt werden.


2) Welche Rostgröße und Anzahl ist nach ihrer Erfahrung für eine Packpresse meiner Ansprüche empfehlenswert? 40 x 40cm und 3 Zwischenroste?


3) Könnte man Edelstahlroste durch Siebdruckplatten o.ä. ersetzen, da diese günstiger sind?


4) Ist ihrer Meinung nach möglich einen Pressrahmen aus Holz statt Stahl zu bauen, der den Belastungen standhält?


5) Zu guter letzt: Gibt es Gründe die in meinem Fall gegen eine Packpresse und für eine Korbpresse sprechen? Die Packpresse lässt sich meiner Meinung nach leichter für mich realisieren, da nicht erst ein aufwendiger (und maßgenauer) Korb gebaut werden muss.


Ich bedanke mich im voraus und wünsche Ihnen einen schönen Tag, Viele Grüße.


Antwort von Wilfried Marquardt am 21.09.2012
Zu Frage 1
Die Maischeschichten werden nicht in Beuteln gefüllt, sondern in Tücher gepackt, die lose in einem aufgelegten Packrahmen ausgelegt sind. Der Packrahmen ist 6 cm hoch und an den Seiten jeweils um 3 cm kürzer, als die Pressroste bzw. das Pressblech. Siehe auch Fotos
http://www.reinbeker-hobbymosterei.de/html/presstechnik.html#UmgangPackpresse und http://www.reinbeker-hobbymosterei.de/2Presssysteme_im_Leistungsvergleich_21.11.03.pdf .


Zu Frage 2 und 4

Wählen Sie eine Rostgröße von maximal 40 x 40 cm und dafür Packrahmen 6 x 32 x 32 cm im Lichten. Den Packrahmen können Sie auch aus Holzlatten 3 x 6 cm herstellen. Dann passt er außen bündig mit der Pressroste. Wenn hierfür ein Wagenheber mit 10 to Pressdruck verwendet wird, ergibt das bei 40 x 40 cm Roste einen Pressdruck von 6,25 Kp/cm², der vollkommen genügt. Wenn möglich bauen Sie mindestens für 6 Packlagen, sonst lohnt der Aufwand nicht.


Zu Frage 3
Als Roste können technisch alle möglichen Materialien gewählt werden, auch Siebdruckplatten. Mir ist jedoch nicht bekannt, wie weit die geleimten und farblich behandelten Platten lebensmitteltauglich sind. Vielleicht können Sie das in Ihrem Studiengang im Fach Chemie einmal klären und teilen mir das Ergebnis mit?


Zu Frage 5
Ich rate Ihnen auf jeden Fall zur Packpresse. Konstruktiv ist die Packpresse einfach mit wenigen Materialien herzustellen und damit ist sie preislich auch für einen schmalen Geldbeutel realisierbar. Normaler Weise sollten Sie alle Materialien, bis auf die Presstücher, irgendwo "finden". Zur Auswahl der Presstücher siehe
http://www.mostpresse.de/Presstuecher/presstuecher.html , da ist auch noch mal ein schönes Foto zum eingelegten Presstuch im Packrahmen.


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Presseinlagen bei der Packpresse

Frage
Möchte gerne anfragen, ob Sie auch Pressroste für Packpressen führen? Ich habe die gebrauchten Edelstahl-Pressroste gesehen, benötige aber Größe 80 x 80 cm und 30 Stück.
Bevorzuge Roste aus Edelstahl oder Kunststoff PE.
Haben Sie persönlich Erfahrung mit Pressroste aus Edelstahl, bezüglich Stabilität des
Pressstapels und bezüglich Saftablauf?
Wäre nett, wenn Sie mir weiterhelfen könnten

Antwort von Wilfried Marquardt am 28.02.2013
Außer den gebrauchten Pressblechen 50 x 50 cm bieten wir keine anderen Pressbleche an.
Meine Erfahrungen zur Packpresse mit Pressblechen lesen Sie bitte unter
http://www.reinbeker-hobbymosterei.de/html/presstechnik.html#UmgangPackpresse und meinen Bericht „Pressentest über hydraulische Korbpresse mit 141,6 Liter“ vom 13. Januar 2008.


Die Materialwahl der Einlagen hat nichts mit „schiefen Stapel“ zu tun. Der Stapel wird umso schiefer, je reifer die Maische ist und die Pressgeschwindigkeit diesem Umstand nicht angepasst wird.

Nach eigenen Feststellungen sind Pressbleche die 1. Wahl. Danach folgen die Materialien Kunststoff und Holztafeln, obwohl diese Materialien bei 80 x 80 cm schon stärker auftragen. Roste sind die allerletzte Wahl, wenn nichts anderes zur Verfügung steht.

Wenn Ihnen 2 mm Edelstahl mit 10,4 Kg pro 80 x 80 cm Tafel zu schwer ist, könnten Sie auf 5 mm Alu ausweichen. Die ist dann wegen der 5 mm Stärke aber nur geringfügig leichter. Dünnere Bleche sollten wegen des Verbiegens nicht gewählt werden.


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Breite einer Bandpresse

Frage
Sie schreiben bei einer Anwort: "...Mit dem geringsten Personaleinsatz kommen Sie bei Nutzung einer mobilen Anlage mit Bandpresse (mindestens 60 cm Bandbreite) und Rohrwärmetauscher mit Gasbetrieb aus. Aus wirtschaftlicher Überlegung ist es auch hier sinnvoll, die Anlage mit 2 Personen zu besetzen. Die Neuanschaffung bei vorhandenem Kundendienst beträgt um die 60.000,-- Euro. Die mittlere Tagesleistung in der Saison liegt bei 1.200 Liter Bag-in-Box im 5-Liter-Karton."


Antwort von Wilfried Marquardt am 17.01.2014
In der Regel werden die kleineren Bandpressen (35 bis 60 cm Bandbreite) mit Waschvorlagebehälter, Schrägaufzug, Obstmühle und Abfülleinrichtung komplett von einem Hersteller zusammengestellt und geliefert. Hierbei wird die Leistung der Bandpresse als Ausgangsgröße gewählt, worauf alle folgenden Maschinen abgestimmt sind.

 
Das hört sich theoretisch gut an, funktioniert in der Praxis aber nur selten, weil z.B. die Obstaufgabe aus dem Waschwasser doch nicht auf die Leistung der Obstmühle mit Weiterleitung der Maische an die Bandpresse abgestimmt ist. Hier erfolgt vom Hersteller oder Lieferanten zwar eine persönliche Einweisung, die jedoch in der Komplexität vom Anlagenbetreiber kaum aufgenommen werden kann und im hektischen Betriebsablauf auch unbeachtet bleibt. Besonders dann, wenn der Anlagenbetreiber diesen Arbeitsschritt dem Kunden, der das Obst anliefert, als gern gesehene Hilfe überlässt.

Je schmaler die Bandbreite, um so weniger Obst ist der Anlage zuzuführen.
Bei der 35-cm-Bandpresse ist es für einen reibungslosen Betriebsablauf zwingend erforderlich, dass die Obstaufgabe langsam und kontinuierlich erfolgt.


Weil das Förderband mehr Obst fördert, als die Obstmühle verarbeiten und an die Bandpresse weiter geben kann, kommt es dort oben zum Stau und eventuell zum Überlauf mit Maschinenstillstand. Dann muss mühsam von Hand der Mahlraum an der Bandaufgabe freigelegt werden. Das kostet viel Zeit und nervt bei Wiederholungen.




Abhilfe könnte erfolgen:


Unabhängig von der Obstaufgabe neigen schmale Pressbänder dazu, dass Maische während des Pressumlaufes an den Rändern überläuft, weil die Überlauf-Abweiser zu kurz eingestellt sind. Das wird gemacht, weil der Anlagenbetreiber das relativ schmale Pressband optimal ausnutzen will und eine zu große Maischebreite bei dem 35er Band von 20 bis 25 cm vorgibt. Die richtig zu wählende Maischeauflagenbreite kann nicht fest vorgegeben werden, weil der seitliche Quetschverlauf von der Obstart und Fruchtreife abhängig ist. Bei knackigen pflückreifen Äpfeln (unreif) könnte durchaus eine 25 cm Breite Maischeführung erfolgen, ohne dass seitlich etwas Maische überläuft. Bei vollreifen Äpfeln (überreif) dürfte das 35er Band jedoch nur mit 10 cm Maischebreite beschickt werden, damit der weiche Maischebrei nicht an den Bandseiten überläuft.


Erst bei Bandbreiten ab 50 cm nimmt dieser Steuerungsmangel merklich ab und ab 60 cm Bandbreite könnte eine fest eingestellte Maischeauflagenbreite für mehrere Reifegrade genutzt werden. Überreifes Obst und Lagerobst sollte grundsätzlich abgewiesen werden. Meistens wird jedoch Mischobst angeliefert, dann ist es für den Anlagenbetreiber gegenüber dem Kunden argumentativ schwierig, das Obst nicht verarbeiten zu wollen.

Mit einer 60er Bandpresse

Ich selbst würde lieber mit einer 60er Bandpresse arbeiten, als mit einer 60er Packpresse mit Drehbiet. Einfach deshalb, weil die Arbeit mit der Bandpresse weniger Personalstunden fordert und weniger kraftaufwändig ist, als die Packpresse.

Die Reinigung beider Anlagen
ist relativ zeitgleich und liegt bei 3 bis 4 Stunden. Bei 2 Bedienpersonen eben nur die Hälfte oder zeitlich versetzt: Während die eine Bedienperson noch heiß abfüllt, widmet sich die andere Bedienperson bereits der Anlagenreinigung.


Zur Reinigung noch ein Tipp von einem bekannten Bandpressenbetreiber: Wenn mit Bandpressen vollreifes Obst oder Lagerobstmaische gepresst wird, verkleben die Siebbänder, lassen nur noch wenig Saft durch und verursachen den oben beschriebenen seitlichen Überlauf. Darüber hinaus gestaltet sich die Endreinigung solcher verklebter Siebbänder äußerst zeitaufwändig. Diesen negativen Effekt können Sie abstellen, indem zum Schluss eine Partie mit etwa 25 kg Quitten durch die Anlage geben. Das Siebband ist danach wieder durchlässig und die Anlagenreinigung entsprechend einfacher. Ob auch anderes Hartobst, wie z.B. Möhren den gleichen Effekt haben, ist auszuprobieren.

Im Anhang gebe ich Ihnen 2 Fotos von einer Bandpresse mit 35 cm Siebbandbreite zur Kenntnis.
Bei dieser Verarbeitungseinheit sind die Anlagenteile „Spülanlage mit Mühle“ und „Bandpresse“ nicht aufeinander abgestimmt. Die Bandpresse kann die produzierte Maische nicht kontinuierlich verarbeiten, so dass es im Maischekasten im Übergabebereich der Presse zu Verstopfungen kommt. Dann muss der Einlaufbereich bei abgeschalteter Anlage von Hand freigelegt werden. Hier fehlt bei fast vollem Maischekasten eine automatische Abschaltung des Förderbandes und der Obstmühle.



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Packpresse: Pressen mit Pressbleche


Frage
An die Lösung mit den Edelstahlblechen wage ich mich nicht, da man damit wohl sehr sorgfältig arbeiten muss, um einen geraden Stapel zu erhalten, der nicht gleich wieder umfällt, oder?


Antwort von Wilfried Marquardt am 03.03.2015
Ihre Sorge zu den Edelstahlblechen ist unbegründet. Hierüber habe ich ausführlich unter F&A-Presstechnik berichtet.


Wer einen Pressstapel mit Holzrosten gerade aufschichten kann, wird dies mit Kunststofftafeln oder Edelstahlblechen ebenfalls auf Anhieb können. Der Pressstapel wird nicht durch eine bestimmte Materialwahl schief, sondern während des Pressens, wenn der Saft nicht zügig ablaufen kann. Dann staut der Saft und die Lagen schwimmen und verschieben sich. Das passiert bei Stapeln mit Rosten genauso, wie bei den Stapeln mit Blechen oder Kunststoffplatten. Je reifer und mürber das Obst, um so langsamer läuft der Saft ab. Der Pressenbediener muss also das Obst einschätzen, wie weit das Drainagegefüge der Maische ausgebildet ist. Vollreife Äpfel und besonders Lagerobst verfügen über ungenügende freie Saftkanäle. Entsprechend langsam darf der Pressstempel ausgefahren oder die Fahrt muss unterbrochen werden. Anbei ein Foto „Pressen mit Pressblechen“. Sie sehen darauf 2 Pressstapel. Der frisch geschichtete Stapel und der ausgepresste Stapel sind beide gerade, weil bei der Pressenführung die Eigenschaft der Maische berücksichtigt wurde.



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Pressdruck für Packpresse erhöhen


Frage
In Deutschland möchte ich gerne Äpfel im erweiterten Privatbereich zu Most und Saft keltern. In Spanien verfügen wir über verschiedene Obstsorten sowie Weintrauben und Oliven. Aus den Oliven sollte sortenreines Olivenöl gepresst werden und aus den Trauben Saft, bzw. Most.


Gibt es für den Hausgebrauch und Freunde, Anlagen, die das abbilden können und wenn ja, kann man Sie über Sie beziehen? Gibt es zum Entkernen von grünen Oliven eine Maschine? Ich habe gehört, dieses Öl wäre besonders gut.

Von den Mengen:
Ca. 50-100 Zentner Äpfel/ Jahr
Ca. 4- 5 Zentner Trauben/Jahr
Ca. 20 Zentner Oliven/Jahr

Wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.


Antwort von Wilfried Marquardt am 21.05.2015

Zu Oliven kann ich Ihnen nicht weiterhelfen, weil ich mit diesen Früchten bisher nichts zu tun hatte. Zu den Verarbeitungstechniken habe ich mir einige Berichte im Internet angesehen und festgestellt, dass dort die Früchte nach dem Waschvorgang grundsätzlich mit dem Stein zermahlen werden. Hierfür werden dann Hammermühlen oder Steinwalzenmühlen mit Basaltwalzen eingesetzt. Ich schlage Ihnen deshalb vor, mit kleinen Verarbeitungsbetrieben in Spanien Kontakt aufzunehmen und dort die geeignete Mühle zu finden.


Wenn entsteint werden soll, kann die Entsteinmethode nur angewendet werden, wenn die Frucht relativ locker am Stein haftet, wie bei reifen Kirschen oder Pflaumen. Hierfür gibt es Handgeräte und Maschinen. Bei Ihren Mengen kann nicht mehr mit einem Handgerät gearbeitet werden. Im Internet werden unter dem Begriff „oliven entsteinen maschine“ diverse Maschinen mit unterschiedlichen Leistungsangaben angeboten. So bietet die Firma Voran.at eine Entsteineranlage mit variablen Sieben für unterschiedliche Steingrößen an. Interessante Entsteinermaschinen finden Sie auch auf www.pastanoris.de/index.php/de/obstverarbeitung/entsteiner . Was hier im Einzelnen für Sie zutrifft, finden Sie bitte selbst heraus.

Maschinell über Lochbleche entsteinte Früchte brauchen in der Regel nicht mehr aufwändig zermahlen werden, weil durch den Schervorgang über Lochbleche bereits eine Maische vorliegt. Ob dies auch für Ihre Oliven zutrifft, sollten Sie mit dem Maschinenhersteller klären.


Zum Pressverfahren arbeiten die Olivenverarbeiter ähnlich wie die Kernobstverarbeiter mit Packpressen, die sich lediglich in der äußeren Form unterscheiden. Wie groß der Flächendruck in Kp/cm² bei der Olivenpressung ist, konnte ich aus keinem der Berichte entnehmen. Bei erntefrischen Äpfeln sollte nach meinen Feststellungen der Flächendruck bei Packpressen zwischen 4 und 6 Kp/ cm² betragen. Bei Hartobst wie Quitten, Möhren oder Ihre unreifen Oliven könnte der Pressdruck für eine optimale Saftausbeute zwischen 6 und 8 Kp/cm² sein.


Für die von Ihnen genannten Verarbeitungsmengen wäre eine Packpresse mit Rostgrößen von 60 x 60 cm oder größer, geeignet. Wenn Sie die Holzrosten gegen 2mm V2A-Bleche tauschen, kann die Packpresse für alle Fruchtarten einschl. Oliven und Weintrauben verwendet werden. Die zu beschaffende Packpresse mit 60er Rostgrößen ist in der Regel für Kernobstmaische mit Pressdrücken zwischen 4 und 6 Kp/cm² ausgelegt. Ein für Hartobst höherer Flächendruck wird erreicht, wenn ein zweiter Packrahmen mit geringeren Abmessungen verwendet wird, deren Seitenlängen kürzer sind, als der vorhandene Packrahmen für die Apfelmaische. Die Pressbleche werden hierbei nicht getauscht. Für den höheren Druck wird lediglich die Pressfläche verringert.


Beispielberechnung
Vorgabe: Der Hydraulikkolben liefert 18.000 Kp oder 18 to Druck


Apfelmaische
Pressbleche 60 x 60 cm ergeben am Pressende (bei Packrahmen von 50 x 50 cm) eine Pressfläche von 36.000 cm²
Daraus vorhandener Flächendruck: 18.000 Kp : 3.600 cm² = 5 Kp/cm²


Hartobst
Die vorhandenen Pressbleche 60 x 60 cm bleiben, jedoch wird der kleinere Packrahmen für die 50er Rostgrößen von 43 x 43 cm verwendet. Am Pressenende ergibt sich hieraus eine Pressfläche von 50 x 50 cm = 2.500 cm², die der Berechnung zugrunde gelegt wird.

Daraus vorhandener Flächendruck: 18.000 Kp : 2.500 cm² = 7,2 Kp/cm².


Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen weiterhelfen.



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Gewebeeinlagen bei einer Packpresse

oder

pressen ohne Presstuch


Frage
Der Abtransport des Saftes aus einer Apfelmaische geschieht bei einer Packpresse über die Gewebestruktur der Tücher. Damit der Trester sich besser löst, sollen glatte Platten benutzt werden.


Kann der Abfluss des Saftes weiter beschleunigt werden, wenn man unter und über die einzelne Lage etwas von Ihren "Teppichbodeneinlagen" legt?


Würde sich der Trester ebenso einfach von den Tüchern läsen lassen?


Antwort von Wilfried Marquardt am 13.10.2015

Wie sich die Presseinlage aus Teppichboden bei der Packpresse auswirkt, kann ich nicht sagen, weil ich die Gewebepresseinlage erstmals bei der großen Korbpresse mit 52 cm Innendurchmesser verwendet habe. Zu diesem Zeitpunkt war die Packpresse mit allem Zubehör nicht mehr vorhanden.


Auch mir kam zwischenzeitlich der Gedanke auf, wie sich die Gewebepresseinlage anstelle der Platteneinlage verhalten würde. Hierbei stand die Abflussbeschleunigung des Saftes nicht im Vordergrund, sondern die Stabilität des gepackten Maischestapels. Fraglich ist auch, ob sich auf der biegsamen Gewebepresseinlage der Packrahmen fixieren lässt oder vielleicht etwas einsinkt? Oder schwimmt der Stapel wegen fehlender Einlagensteifigkeit vorzeitig aus der Grundposition?

Sollten die Gewebeeinlagen technische Vorteile aufzeigen, wäre die Wirtschaftlichkeit für Anschaffung und Pflege gegenüber Plattenware zu prüfen.


Die vorgenannten Überlegungen ließ ich fallen, weil mir für den Feststellungsversuch der zeitliche Aufwand und die Kosten von rund 300,00 Euro für die neu zu verwendenden 10 Gewebeeinlagen 50 x 50 cm und 10 Presstücher 80 x 80 cm zu hoch waren.


Ergänzungsfrage

Die Platten in der Packpresse wollte ich schon behalten, alleine wegen der Standfestigkeit des Stapels.

Mir ging es um die schnellere Saftabführung aus dem Stapel, damit eine schnellere Abpresszeit erzielt werden kann.


Und der folgende Gedanke kam mir heute beim Autofahren:

Was würde geschehen, wenn ich auf die Platte Ihr Teppichgewebe lege und darauf (ohne Presstuch) die Maische verteile, dann wieder ihr Gewebe und dann die nächste Edelstahlplatte?


Denn bei den Presstüchern kann ich ganz bequem mit einem Finger den Rand eindrücken. Dort scheint der Druck nicht zu hoch zu sein.

Haben Sie das mal ausprobiert?

Wenn das ginge würde man sich das Ein- und Auspacken sparen, das Zeit kostet.


Antwort von Wilfried Marquardt am 14.10.2015

Mir versicherte mal die Frau eines verstorbenen Mostereibesitzers, dass ihr Mann die damals noch vorhandene Amos-Packpresse mit 100er Platteneinlagen aus Alublechen immer ohne Presstücher gearbeitet hätte.

Ich probierte das später aus und stellte fest, wenn ohne Presstuch gepresst wird, verteilt sich die Maische bereits bei Andruck nach allen Seiten. Mit dem ablaufenden Saft wird auch im Randbereich die Maische ausgeschwemmt. Alles eine Riesensauerei mit wenig Ausbeuteerfolg.


Das Presstuch verhindert den seitlichen Maischeablauf zwischen den Einlagen.


Wenn der Maischestapel abgepresst ist und alles noch unter Druck steht, ist das Presstuch zwischen den Einlagen weder mit dem Finger noch mit einer Holzleiste eindrückbar. Der Trester ist im Randbereich genauso hart und trocken, wie in der Mitte. Wenn das bei Ihnen anders ist, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen und den Mangel abstellen.

Ohne Ihre Anlage und Eigenheiten zu kennen, könnten dies sein:

1. Der Pressdruck ist zu gering ausgelegt. Es wird nicht alles ausgepresst, so dass die Saftausbeute unter 60 % liegt. Entweder ist die Pressfläche zu verringern oder der Pressdruck wird erhöht.

2. Die verwendete Tuchgröße ist zu klein gewählt. Wenn z.B. für eine 50er Platteneinlage die Standardtuchgröße von 80 x 80 cm gewählt wird, erfolgt nur eine knappe Überlappung der Einschlagseiten. Beim Pressen fehlt die notwendige Verklettung des Gewebes untereinander und mit der Maische bzw. dem Trester. Das Tuchgewebe rutscht nach, so dass die Pressränder relativ locker bleiben.
Für einen zügigen Saftablauf mit vollständiger Randpressung sind Presstücher über die Standardgröße zu verwenden. Als Richtwert gelten etwa 10 bis 15 % Zuschlag. Für 50er Platteneinlagen hatten wir Tücher von 90 x 90 cm verwendet und erreichten damit den eingangs beschriebenen Festigkeitszustand.

3. Das verarbeitete Obst war überreif oder lagerte bereits über eine Woche. Siehe auch:
http://www.reinbeker-hobbymosterei.de/html/presstechnik.html#Edelstahlbleche .


Wenn Sie schneller und vollständiger pressen wollen, ist eine zusätzliche Einlage aus Teppichboden mehrfach unwirtschaftlich. Setzen Sie lieber vorgenannte Ziffer 2 um und verwenden größere Presstücher. Hierbei wird die obere Einschlagseite mehrlagig mit dem Presstuch abgedeckt, welches den Saftablauf beschleunigt und damit äußerst wirtschaftlich ist.



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Preisbeurteilung für gebrauchte Maschinen und Geräte


Frage

Ich habe die Möglichkeit, eine Packpresse „Voran 100 P1“ zu erwerben. Die Presse ist Baujahr 1989. Im Anhang finden Sie ein Bild der Presse.

Können Sie mir sagen was die Presse zu DM-Zeiten gekostet hat?
Der Verkäufer möchte 1.800 Euro, mir ist der Preis zu hoch. Ich sehe die Presse bei 500 Euro.

Können Sie mir sagen, was ein realistischer Preis für diese Presse ist?


Antwort von Wilfried Marquardt am 17.12.2016

Um gebrauchte Maschinen und Geräte preislich beurteilen zu wollen, gibt es einfache Anhaltspunkte.


Wenn es sich beim Verkauf um einen Artikel handelt, den der Verkäufer aus seinem Haushalt entsorgen will, kann der Gebrauchsgegenstand durchaus zu einem Schleuderpreis  von 10 % vom Neupreis erworben werden. In solchen Fällen hat der Verkäufer keine Ahnung vom Neuwert und will sich damit auch nicht weiter belasten. Er will die Maschine nur loswerden, weil evtl. der Stellplatz anderweitig genutzt werden soll oder andere Gründe vorliegen.


Als Neupreis ist niemals der Erst-Kaufpreis vor Jahrzehnten, sondern der aktuelle Handelspreis heranzuziehen. Ihre Preisvorstellung von 500,00 Euro kommt der vorgenannten Ausrichtung sehr nahe.


Die Packpresse 100 P1 der Firma Voran wird derzeit als Neuware um kurz über 4.000,00 Euro einschl. Mehrwertsteuer und ohne Versandkosten gehandelt. Für eine gebrauchstaugliche und direkt ohne Überarbeitungsaufwändungen einsetzbare gebrauchte Maschine gilt ein üblicher Handelspreis von 50 % vom aktuellen Neuwert. Stehen notwendige Reparaturen (z.B. Undichtigkeit der Manschette am Presskolben) oder auch Schönheitsreparaturen (neuer Farbanstrich) an, können diese Aufwendungen auf dem Verhandlungswege in Abzug gebracht werden. Die Preisvorstellung des Verkäufers mit 1.800,00 Euro ist also durchaus real und akzeptabel, sofern alles O.K. und das vollständige Zubehör (Roste und Tücher) dabei ist.


Wenn Ihnen der Preis trotzdem zu hoch ist, empfehle ich Ihnen, den Angebotsmarkt im Internet monatlich wiederkehrend zu durchforsten. Bis zur nächsten Saison haben Sie ja noch einige Monate Zeit. Hierbei kann Ihnen natürlich auch passieren, dass Sie bis zum Herbst 2017 nicht fündig werden und das vorhandene Angebot auch nicht mehr existiert. Dann haben Sie gar nichts, außer Sie greifen auf Neuware zurück.


Hilfsweise gebe ich Ihnen zu überlegen, ob Sie mit der Ausgabe von 1.800,00 Euro für die gebrauchte Packpresse ein Wertrisiko eingehen.

Angenommen, Sie setzen die Presse noch 12 Jahre ein und pflegen diese entsprechend, dann könnte die Maschine zum halben aktuellen Neuwertpreis abgegeben werden. Weil auch künftig eine geringe Inflation anzunehmen ist, könnten Sie die Presse mindestens für 2.000,00 Euro verkaufen.



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